Kauai
Nach laengerer Pause gibt es jetzt mal wieder ein kleines Lebenszeichen von uns. Es regnet, da hat man mal wieder Zeit ein paar Zeilen zu schreiben. Ausserdem habe ich endlich ein Internetcafe gefunden, in dem ich auch Fotos uploaden koennen sollte.
Die erste Woche im Januar haben wir auf Kauai verbracht.Der Boardtransport war diesmal relativ guenstig. Eigentlich wollte Aloha-Airline 25 $ pro Board haben. Da es kleine Probleme mit unseren Flugtickets und den Abflugzeiten gab, mussten wir jedoch nur fuer eins Zahlen. Also 25 statt 75 $. Aloha sag ich da nur.
Kauai ist meiner Meinung nach die schoenste Insel von Hawaii, aber auch die veregnetste. Dementsprechend gruen ist es dort. Eine kleine Insel mit vielen Fluessen und Wasserfaellen, wunderschoenen Taelern und fantastischen Wanderrouten. Wir sind in einem Hostel in Kapa’a untergekommen. Von dort aus haben wir die Insel mit unserem Minivan erkundet. (Das Auto fuhr uebrigens tadellos, obwohl es mal wieder nur eine Low-Budget-Car war). Die Bretter passten aber wunderbar hinein.

der Mietvan
Zum Surfen waren wir mehrmals im Sueden der Insel an der Poipu-Beach. Die Wellen hatten hier wirklich gute Hoehen bis kopfhoch und hoeher. Der Take-Off war leider nur direkt an einem grossen Fels im Wasser. Das hat mich anfangs etwas abgeschreckt. Die Locals haben mir aber Mut gemacht (die waren echt nett). Sie sagten nur “the rock is your friend..go closer”. Also habe ich mich mit dem Fels angefreundet und auch mit dem Riff und den bunten Fischen, die man direkt unter sich sehen konnte. Da hats dann auch mit den Wellen geklappt. Der Spot ist uebrigens keine Left und keine Right..nein..es ist eine Left-Right-Left. Also schoen ums Riff herum gesurft. Wer brav das Surfmag gelesen hat, sollte also wissen wie das funktioniert.
An der North-Shore haben wir uns natuerlich noch die bekannteren Surfspots wie Cannons und Tunnels angeschaut, aber nur in Hanalei waren wir im Wasser. Sonst ist die North-Shore einfach mit zu grossen Wellen bestueckt. Da kommt alles ungebremst rein.
Hanalei ist wirklich ein Traum wenn man im Wasser sitzt. Kristallklares Wasser, eine ewig grosse Bucht mit Palmen und weisem Sand und den Bergen im Hintergund, an denen mehrere Wasserfaelle herunterrauschen. Leider aber auch viel Regen.

Hanalei Bay
Es ist uebrigens der Heimatort von Andy Irons, was man auch in allen Surfshops direkt aufs Auge gedrueckt bekommt.Es ist alles zuplakatiert mit Fotos und Postern von ihm.
In unserer Woche auf Kauai haben wir aber auch noch einen kleinen Wanderversuch unternommen. Wir haben versucht die Napali-Coast fuer vier Tage zu erwandern. Dafuer hatten wir uns extra schon in Deutschland die Genehmigung besorgt. Mit viel (zu viel) Gepaeck haben wir uns dann auf den Weg gemacht. Leider haben wir die Rechnung ohne den Regen gemacht. Die Wege waren ziemlich matschig, und da der trail direkt an den Klippen entlang fuehrte, haben wir die Route nur bis zur ersten Bucht geschafft. Hier war es aber auch wunderschoen, also haben wir unser Zelt dort aufgeschlagen, sind am naechsten Tag noch zu einem riesen Wasserfall gewandert. Auf dem Weg hat es dann noch meinen Schuh zerrissen, also bin ich halbbarfuss zurueckgewandert. Es hat sich trotzdem gelohnt und wir haben entschieden das naechste Mal im Sommer nach Kauai zu reisen, um dannn den ganzen Trail zu laufen.

Napali-Coast

Napali-Coast

Napali-Coast


Waipio-Valley
Wir sind jetzt in Neuseeland angekommen, doch davon erzaehle ich in der naechsten Gute- Nacht-Geschichte. Schlaft gut meine Lieben
- Es geht mir: durchnaesst
- Heute schon surfen gewesen: Nein
- Spot-Name: ---
- Spot-Typ: ---
- Aktuelle Wellenhoehe: ---
- Wellenform: ---
- Spotbedingungen: ---
- Wind: ---
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26. Januar 2007 um 5:13 pm
Hello brother,
ich bin mal so was von neidisch… und gib acht auf die Coromandel… bleibt da weg… es liegt ein fluch über dieser halbinsel…