Mexiko 2007 – San Agustinillo
San Agustinillo ist nicht gerade als Surfspot bekannt. Dafür liegt es zu nah an Escondido und die Qualität des Spots ist auch eine ganze andere. Trotzdem wars hier so schön, dass wir noch einen Tag länger geblieben sind (mehr war leider nicht drin). Gerne wär ich auch zu einem perfekte rechten Pointbreak (”Fistful of Barrels” -> 28s Barreltime!) nicht weit von hier gefahren. Aber ohne soliden Swell geht da nicht viel. So gibt’s wenigstens einen guten Grund nochmal nach Mexiko zu fahren… Die Atmosphäre ist hier in Agustinillo sehr, sehr (wirklich sehr) entspannt. (Nebenseason macht es nicht umbedingt lebendiger – Essen in einem kleinen “Restaurant” wird dann auch mal zu ner Art Schiffe versenken: “Gibt erst in der Hauptseason”, “Ist gerade alle” oder “aber das Brot ist noch von letzter Woche”… Aber ein frisches Stück Fisch haben sie immer auf Lager). Anreisen muss man ab Pochutula mit dem Taxi, entweder ein eigenes (”Especial”) oder ein Sammeltaxi (”Cambionetas” oder “Colectivo”).
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Wie man auf der Karte sieht, gibt es hier drei Breaks. Der ganz oben (also westlich) liegt sehr geschützt in einer kleine Bucht. Dort ist am meisten los und eigentlich nur für Anfänger geeignet (für die aber echt ein Traum! Claudia hätte es wohl auch probiert, wenn das verfluchte Chorizo Omlette am Morgen sie nicht erstmal für die nächsten Tage flach gelegt hätte). Die Wellen sind in den beiden unteren Breaks ein gutes Stück größer und kräftiger. Glücklicherweise hatten wir uns für ein kleine Hütte direkt an der mittleren Welle entschieden. Sehr hübsch mit Blick auf die Welle vom Bett aus! Bis auf einen Einheimischen, der zweimal auf eine Abendsession vorbeikam, habe ich keinen auf der Welle gesehen. Früh aufstehen muss man hier wie in Escondido auch, um saubere (glassy) Bedingungen zu bekommen. Mittags kommt dann Thermik auf.
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Man kann dort nicht viel machen ausser abhängen, früh anfangen Bier zu trinken, in der Hängematte schlafen und zwischendrin surfen zu gehen. Was braucht man auch mehr? Ein Hauch von Nachtleben gabs eine Bucht weiter in Mazunte (zweites Panorama). Die Restaurants am Strand haben da auch einfache und günstige Unterkünfte wo viele Backpacker abhängen.
Der Abschied fiel verdammt schwer! Nicht nur weil wir uns langsam heimisch fühlten und man sich dran gewöhnt hat eine nette Welle vor der Tür zu haben, sondern auch weil unklar war, ob ich in der nächsten Woche überhaupt nochmal Wellen sehen werde. Am Abend des 3. Tags sind wir dann Richtung Hochland und Karibik aufgebrochen.
Die nächsten Beiträge folgen später… Bis dahin ein dickes Aloha an alle Surfblogger!
- Es geht mir: ---
- Heute schon surfen gewesen: ---
- Spot-Name: ---
- Spot-Typ: ---
- Aktuelle Wellenhoehe: ---
- Wellenform: ---
- Spotbedingungen: ---
- Wind: ---
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7. Januar 2008 um 6:58 pm
Hey Torsten,
ich war ja vorher schon a weng neidisch. Jetzt platz ich aber gleich.
Echt wunderschön und sehr, sehr (wirklich sehr) entspannt.
Vielleicht fliegen wir das nächst mal ja zusammen hin.
Greets Singhi
7. Januar 2008 um 9:34 pm
sehr schöne fotos
28. März 2008 um 5:15 pm
Hai,
schoene Fotos habt ihr. Ich war ein Jahr in San Agustinillo und hab etwas Sehnsucht bekommen. So bin ich auf eure Website gekommen. Find ich gut.
Gruesse von Sarah