Von Stuttgart nach San Pedro – Geschichten aus der Luft

30. August 2008 von Marco

Samstag früh um 6:55 geht mein erster Flug ab Stuttgart nach London. Mit im Handgepäck habe ich eine Dosis Tollwut-Impfstoff, die durchgehend gekühlt werden soll. Wie ich das anstelle, ist mir im Moment noch nicht vollständig klar. Ich hoffe nur, dass die Sicherheitsbeamten mich mit den Kühlakkus ins Flugzeug lassen. Andernfalls muss ich mir die Spritze im Terminal wohl selbst setzen. Zwar einige Tage zu früh, aber immer noch besser als gar keine 3. Impfung.Es stellt sich jedoch als leichter heraus als gedacht. Der Sicherheitsbeamte widmet den Kühlakkus sowie dem Impfstoff keinerlei Aufmerksamkeit und ich bin meinem Impfschutz einen Schritt näher. Hoffe blos, dass die Amis das in Miami genau so locker sehen. (An dieser Stelle vielen Dank an meine Eltern, die sich die Mühe machten sich nachts um halb 4 aus dem Bett zu schälen um ihren Erstgeborenen zum Flughafen zu bringen. Hoffe ihr hattet noch einen schönen Tag in Stuttgart.)

Der Flug nach London ist ziemlich angenehm. Der Flieger ist so ziemlich ganz voll, bis auf den Platz neben mir, was mir einen angenehmen Flug mit Blick auf schön von oben beleuchtete Wolken beschert. Beim Anflug auf London etwas Sightseeing aus der Luft. Tower Bridge, Big Ben und New Wembley Stadium wären also abgehakt.

Transit in Heathrow. Der Flug nach Miami lässt mir nicht ganz so viel Bewegungsfreiheit und ich entscheide mich dafür, durchzuschlafen. Funktioniert auch ziemlich problemlos. Auf dem Immigration-Formular will Amerika dann wissen, ob ich zwischen 1933 und 1945 Völkermord oder ähnliches begangen habe. Kann ich ruhigen Gewissens verneinen.

Transit in Miami. Zur Begrüssung haben die Charmeure die deutsche Flagge gehisst. Ich stelle fest, dass meine Kühlakkus den Geist aufgegeben haben. Eine Mitarbeiterin einer Fast Food-Kette packt mir ein Pfund Eis in eine Plastiktüte. Das muss bis Guatemala City reichen. Erfreulicherweise interessiert es auch die Beamten in Miami einen feuchten Kehrricht ob ich einen grossen Beutel Eis oder sonstige Flüssigkeiten in anderen Aggregatzuständen im Handgepäck habe. Bye Miss America.

Die Maschine nach Guatemala City ist nur halb voll. Genügend Platz für mich und meine beiden Beine. Der Flug ist entspannt. Etwas überrascht stelle ich fest, dass es bereits um 18.00 Uhr dunkel ist. Irgendwo über Belize oder Mexico findet ein Gewitter statt, das in der Nacht von oben betrachtet ein ordentliches Spektakel ist. Am Flughafen in Guatemala wartet Victor vom Dos Lunas Hostel auf mich und bringt mich in seinem Auto zum Hostel, wo ich eine Nacht bleiben will um mich am nächsten Morgen auf den Weg nach San Pedro la Laguna am Atitlan-See zu machen. Der Impfstoff findet ein schönes Plätzchen im Kühlschrank und ich eines in einem Zimmer mit 2 Amerikanerinnen…

2 be continued soon…

  • Es geht mir: entsprechend. lange unterwegs gewesen. Brauch ne Dusche.
  • Heute schon surfen gewesen: Nein
  • Spot-Name: ---
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  • Aktuelle Wellenhoehe: ---
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  • Wind: ---

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5 Kommentare

  1. Bene

    Völkermord… :shock:
    Verrückt, die Amerikener!

    Greetz vom kleinen Bruder

  2. Marco

    Ich hätte gern mehr über die 2 Amerikanerinnen erfahren… :?:

  3. Steffen

    Servus Marco,
    ich auch… Möchte ebenfalls gern mehr von den Amerikanerinnen erfahrenen! :wink:
    Viel Spaß und hab viel Spaß…

  4. Ku$t

    Cool fand ich das sie vor einiger Zeit sogar dein Feuerzeug in ner transparenten Plastiktüte durch die Kontrolle tragen musstest. Und jetzt bei dubiosen Flüssigkeiten auf Eis kein Hahn mehr kräht…

    Laß jucken und hang loose, :cool:

    Philip

  5. Marco

    hola,

    grüsse auch an euch…

    @ steffen & marco:
    Eure Fantasie ist glaub ich sehr viel aufregender als meine Realität. Kann euch leider nicht viel mehr berichten als im nächsten
    Eintrag zu lesen ist. Ich sag nur “recht schiech”. Bene weiss was ich mein…

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